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Köln, 29. November 2012

PRMIA Central Clearing Congress:
Auswirkungen von Central Clearing auf das Risikomanagement von Banken und Kapitalanlagegesellschaften

Seit der letzten Finanzkrise haben insbesondere die Kontrahentenrisiken eine merkbar höhere Aufmerksamkeit erfahren. Die internationalen Regulatoren haben diesen Risiken ein deutlich höheres Gewicht zugewiesen und ihre Bedeutung nicht zuletzt durch die Ausweitung des Counterparty Risk Managements unter Basel III verstärkt. Auch die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) schreiben im Rahmen der Risikoinventur eine Analyse aller Risiken zur Beeinträchtigung der Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage vor. Sowohl für  das Kredit- als auch für das Handelsgeschäft werden dort Anforderungen zur Limitierung von Kontrahenten- und Emittentenrisiken formuliert. Auf Basis des Gesamtrisikoprofils sind alle wesentlichen Risiken in die Bestimmung und Sicherstellung der Risikotragfähigkeit  einzubeziehen.  Dies gilt auch für Kontrahentenrisiken aus OTC-Derivaten, die unmittelbar zwischen den Parteien kontraktiert werden. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) sowie die EU-Vorschriften der European Market Infrastructure Regulation (EMIR) haben neue Regeln zur stärkeren Kontrolle des Handels und der Abwicklung von außerbörslichen Derivaten (OTC-Derivate) nach sich gezogen. Die Marktteilnehmer wie Banken, Kapitalanlagegesellschaften und Versicherungen verfügen nun über genaue Vorgaben, wie sie Clearing-Dienstleister, so genannte Central Counterparties (CCPs), für die Verrechnung der Geschäfte auswählen. Gleichwohl ist der organisatorische Aufwand für die Anpassung der Abläufe für das zentrale Clearing enorm. Zudem ist der Clearingmarkt durch die Regulierung stark in Bewegung. Die Marktteilnehmer müssen regelmäßig prüfen, welche CCP-Anbindungen für sie sinnvoll sind und ob sich nicht ein Third-Party-Clearing besser eignet. Die erforderlichen Daten müssen zudem nicht selten aus verschiedenen Systemen zusammengetragen werden.

In diesem Themenumfeld hat der Bank-Verlag und seine RISIKO MANAGER-Redaktion eine Informationsserie entwickelt, die im Rahmen von Tagungen und Intensiv-Trainings die grundlegenden Techniken der Risikomodellierung sowie deren Anwendung vermittelt. Gemeinsam mit der Professional Risk Managers‘ International Association (PRMIA) und dem Partner LCH.Clearnet laden wir recht herzlich zum ersten Central Clearing Congress am 29. November 2012 nach Köln ein.

Referenten:
Dr. Diego Valiante
, ECMI Head of Research, Centre for European Policy Studies (CEPS)
Rory Cunningham, Director Public Affairs, LCH.Clearnet
Anna Pliquett, CFA, OversightPayment and Securities Settlement, Deutsche Bundesbank
Katrin Richter, Senior Manager, PricewaterhouseCoopers AG
Michaela Hönig, Business Manager Corporates &  Markets, DekaBank
Dr. Heiko Cassens, Director Germany, SwapClear
Dr. Sven Ludwig, Regional Director, PRMIA / Regional Manager SunGard
Dr. Axel Kunde, Global Head of Regulatory and Market Structure Developments, Deutsche Bank AG, London
Dr. Patrick Büchel, Head of Market Risk Structured Finance, Commerzbank, Frankfurt/ Main
Patrick Sehn, Managing Director, Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart

Die Teilnahme ist kostenfrei. 

 

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